Max und Moritz

für sieben Sinne

In der letzten Adventswoche hatten alle Schüler und Lehrer(innen), sowie die Vorschulkinder und ihre Erzieherinnen ein besonders schönes Kunsterlebnis in der Daisbacher Turnhalle.

Ein jeder kennt die beiden Lausbuben Max und Moritz . Die dynamische, originelle und humorvolle Interpretation ihrer Streiche mit einfachen Mitteln begeisterte sowohl die Kinder als auch die erwachsenen Zuschauer. Dargestellt wurde die Geschichte von Uwe Oser, welcher durch seine Sprache, Mimik, Gestik und tänzerische Leistung die Bilder des Buches lebendig werden ließ. Unterstützt wurde er dabei von der Pianistin Ana Maria Campistrus. Wirkungsvoll untermalte sie das Geschehen durch klassische Musikstücke. Beide Künstler zogen Schüler und Lehrer in ihren Bann und animierten sie teilweise zum Mitmachen. So führten sie beispielsweise die zur Musik passenden Bewegungen durch, riefen im Chor den Schneider Böck aus dem Haus  oder halfen Max und Moritz in der Zaubermühle zu mahlen. Begeistert verlangten die Kinder nach einer Zugabe, welche durch ein Musikrätsel erfolgte.

Wir hoffen, die beiden Künstler besuchen uns mit ihrem nächsten Stück wieder.

... seht da ist die Witwe Bolte,

    die das auch nicht gerne wollte.

    Ihrer Hühner waren drei

    und ein stolzer Hahn dabei. ...

...Nämlich vor des Meisters Hause,

floss ein Wasser mit Gebrause. ...

...Max und Moritz, gar nicht träge,

sägen heimlich mit der Säge,

ritzeratze voller Tücke

in die Brücke eine Lücke. ...

... " He, heraus! du Ziegen-Böck!

Schneider, Schneider, meck, meck, meck!"...

 

... Und schon ist er auf der Brücke,

kracks! die Brücke bricht in Stücke." ...

.. Hoch ist hier Frau Böck zu preisen! Denn ein heißes Bügeleisen

auf den kalten Leib gebracht, hat es wieder gut gemacht. ...

... Dass dies mit Verstand geschah,

war Herr Lehrer Lämpel da. ...

... Und voll Dankbarkeit sodann zündet er sein Pfeifchen an....

... Rums!! Da geht die Pfeife los - mit Getöse riesengroß. ...

 

... Denkt euch nur, welch` schlechten Witz

machte sie mit Onkel Fritz. ...

.

... Doch die Käfer, kritze, kratze!

kommen schnell aus der Matratze. ...

... "Bau!!" schreit er - "Was ist denn hier?!!"

und erfasst das Ungetier.

... Und den Onkel voller Grausen,

sieht man aus dem Bette sausen. ...

... Onkel Fritz in dieser Not,

haut und trampelt alle tot. ...

... Gleich erscheint der Meister Bäcker

und bemerkt die Zuckerlecker. ...

... Rickeracke! Rickeracke!

geht die Mühle mit Geknacke! ...

... Hier kann man sie noch erblicken,

fein geschrotet und in Stücken.

Doch sogleich verzehren sie

Daisbachs Schüler

so war`s noch nie.