Ausflug der 4.Klasse ins
Landschulheim
(vom 22.6.-23.6.09)
Am Montag dem 22.6.09
starteten wir um 8.30 Uhr an der Schule.
Als erstes stand Kajak fahren
in der Elsenz auf dem Plan, alle waren gespannt auf
dieses Abenteuer. An der BEBEG wollten wir uns mit Herrn
Winter und mit Herrn Puritscher treffen um die Kajaktour zu starten.
Doch es kam anders als
geplant!
Ein Mann erzählte uns, dass
man an der BEBEG schon lange nicht mehr startete, so fuhren wir auf anraten des
Mannes nach Hoffenheim. Dort warteten wir fast 1
Stunde vergeblich.
Wir beschlossen in die
Erlebnismühle Kolb zu fahren und nach den beiden Männern zu suchen.
Glücklicherweise fanden wir sie dort, so konnte unsere Kajaktour doch noch
statt finden.
Das lange Warten hatte auch
seinen Vorteil, in der Zwischenzeit war es nämlich ein bisschen wärmer
geworden. Das Kajakfahren machte allen viel Spaß.
Glücklich, zufrieden und
nass kamen wir nach der anstrengenden und aufregenden Kajaktour in der Mühle
an.
Als wir uns umgezogen
hatten, gab es Mittagessen vom Grill.
Wir hatten alle sehr viel
Hunger. Danach spielten wir Volleyball.
Nachmittags wanderten wir
dann mit Herrn Winter zu einem Milchbauern.
Ein GPS- Gerät zeigte uns
die Richtung zum Bauernhof an, so konnten wir den Weg nicht verfehlen. Beim
Milchbauern konnten wir Kühe aus nächste Nähe betrachten.
Es gab auch ein kleines
Kälbchen, das gerade mal 14 Tage alt war. Der Bauer hatte auch einen Hund der
auf den Namen Alfred hörte. Jeder bekam auch ein halbes Glass Milch. Mir
schmeckte die Milch viel besser als die vom Einkaufsladen. Wir schauten auch
zu wie ein LKW die Milch abholte.
Der Bauer zeigte uns noch
seinen Speicher, dort gab es interessante alte Sachen zusehen. Dann wanderten
wir zur Dachsenfranzhöhle. Dort erzählte uns Herr Winter etwas über den Dachsenfranz und warum er so genannt wurde.
Die beiden Hunde von Herr
Winter, die Socke und Rübe heißen, rannten überall herum. Nach der Erklärung
durften wir die Höhle im Steinbruch suchen. Wir fanden die Höhle auch ziemlich
schnell, danach wanderten wir wieder zurück.
Abends kamen noch ein paar
Eltern, um mit uns zu spielen.
Nach dem gemeinsamen
Abendbrot machten wir ein Bobbycarrennen.
Danach gingen wir auf den
Bolzplatz und spielten Fußball. Mitten
in einem aufregenden Spiel fing es plötzlich an zu regnen. Deswegen mussten wir
ins Haus gehen. Auf dem Weg dorthin bewunderten wir einen bildschönen Regenbogen.
In der Mühle angekommen spielten
wir dann noch einige lustige Spiele in einem Raum , der eingerichtet ist wie
eine Dachsenfranzhöhle.
Todmüde gingen wir um ca. 23
Uhr ins Bett. Alle schliefen sehr
schnell ein und freuten sich schon auf den nächsten Tag.
Am nächsten Morgen, es war ein
Dienstag, wachten alle gut gelaunt auf.
Zuerst packten wir unsere
Sachen. Als wir damit fertig waren gab es, als Belohnung ein Frühstück in der
Mühlenbäckerei. Nach dem leckeren Frühstück, kletterten wir an den
Klettertürmen (ehemalige Silos).
Mit einem Seil wurden wir
abgesichert. Adrian Tietz erklärte uns was wir zu beachten haben. Wir
Kinder sicherten uns gegenseitig selber ab.
So einfach wie in der Schule
am Klettergerüst war es aber nicht, denn einige waren nicht schwindelfrei. Die
Klettertürme waren ja 20 Meter hoch. Zwei von unserer Klasse kamen doch ganz
nach oben. Nach dem Klettern spielten wir wieder Fußball.
Diesmal machte es den Meisten aber keinen so richtigen Spaß.
Deswegen gingen einige von
uns auf den Spielplatz, der gleich nebenan war. In dieser Zeit wurde Lukas Ball
in ein anderes Grundstück geschossen. Die Kinder rannten zu dem Grundstück und
wollten den Ball wieder holen. Doch der Besitzer ein alter, wütender Mann
wollte ihnen den Fußball nicht zurückgeben.
Bald darauf gingen wir zu
einem Vesper zurück in die Mühle.
Alle erzählten Herrn Winter
aufgeregt was auf dem Fußballplatz mit dem Ball
passiert war. Er kannte den
Mann sehr gut und wusste, dass dies öfters vorkam.
Wenn der Mann mal wieder gut
gelaunt sei würde er Lukas Ball zurückholen.
Beim Essen diskutieren wir
noch über den Vorfall und stärkten uns für den
Nachmittag.
Bevor wir zur Wanderung nach
Meckesheim zum Krebsfangen aufbrachen,
spielten wir noch etwas
Volleyball. Dieses Ballspiel kannten wir noch nicht von der Schule. Frau Vielsäcker zeigte uns einige Griffe mit denen man den Ball
über das Netz befördern konnte. Nach einem Spiel ging es los nach Meckesheim.
Wir marschierten mit Adrian Tietz und einem GPS-Gerät erst durch Zuzenhausen
und dann wieder beim Biobauern vorbei.
Wir konnten Meckesheim schon
sehen und wanderten entlang von Maisfelder und Wiesen, unter den
Eisenbahngleisen hindurch in den Ort.
Auf einer Brücke über der Elsenz trafen wir uns mit einem Krebsangler.
Dieser ließ zum Fangen der
Krebse zwei Netz mit einem Stück toten Fisch ins Wasser. Daraufhin mussten wir
20min warten, aber das warten ging schnell vorbei denn er erklärte uns viele
Sachen über die Krebse.
Dann waren 20 min rum. Wir
zogen die Netze heraus.
Was sahen wir da? Die ganzen
Netze war voll mit Krebsen.
Der Mann schüttete die
Krebse in eine Tonne die er mitgenommen hatte.
Danach ließ der Mann wieder
die Netze ins Wasser.
In der zwischen Zeit gingen
wir in einen Park wo auch Tiere waren.
Es gab Hasen,
Meerschweinchen, Ein Reh und ein Pferd.
Als wir uns alles angeguckt
hatten, gingen wir wieder zur Brücke zurück.
Der Krebsangler hatte die
Netze wieder hoch gezogen.
Er erklärte uns, das die
Krebse Signalkrebse heißen.
Wir durften auch die Krebse
halten. Ein Krebs zwickte mich in den Daumen.
Leider kamen kurz darauf
schon die Eltern um uns nach Hause zu fahren.
Zwei Tage voll Abenteuer und
aufregenden Erlebnissen gingen viel zu schnell zu Ende.
Sofie Schleidt